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Yoga für und mit
Kinder
Kursinformation
(siehe Seitenende)
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Durch Yoga versuchen wir, den
Kindern einen Weg zu eröffnen, in harmonischer Entwicklung Ihre eigene
Persönlichkeit zu entwickeln.
Äußerlich betrachtet
gibt es kaum Unterschiede zwischen der Yogapraxis von Erwachsenen und Kindern,
der wesentliche Unterschied liegt in der Vermittlung: |

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Kinder üben nicht, sie sind Yoga.
Kinder erleben die Yoga- Haltungen im ursprünglichen
Sinn. Deutlich wird dies im Beispiel der "Katze". Erwachsenen "muss"
alles genau erklärt werden, die Wirkungsweise und der Ablauf der Übungsposition.
Im Kurs für Kinder lautet die Ansage, dass nun die Übung der "Katze"
folgt, und es befinden sich alle wie selbstverständlich im Vierfüßlerstand
und der Raum ist angefüllt mit Miauen und Schnurren.
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Genau wie die Erwachsenen
profitieren auch Kinder von diesen einfachen, sinnvoll aufeinander abgestimmten
Körperübungen. Durch
die Übungen werden alle Muskel- und Gelenkgruppen kräftiger und beweglicher,
dehnen und beugen fällt leichter. Die
Übungen werden im ganzen Körper wirksam und führen zu einer
erhöhten Elastizität und verbesserten Motorik. Und der Spaß des gemeinsamen Übens sorgt
zusätzlich für Entspannung und Wohlbefinden.
Durch das wesentliche Prinzip der Hatha-Yogapraxis,
nämlich dem Wechsel aus Spannung und Entspannung, wird die Durchblutung
wesentlich verbessert. Dies stärkt auf Dauer die Abwehrkräfte des
Körpers und macht geistig fit.
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Ebenso wird die emotionale Seite des
Kindes angesprochen, Selbst-Bewusstsein und Selbst-Vertrauen werden geschaffen
und gestärkt. Die Identifikation
mit den einzelnen Übungen macht stark. Das
Kind fühlt sich mutig wie ein Löwe, erhaben wie ein Adler, und es
wird sich auch bald im Alltag fest und sicher wie ein Berg fühlen.
Die Kinder erfahren durch die "Halt-ungen"
auch ein äußeren und inneren Halt.
Die Übungen schaffen Struktur und Ordnung auf der körperlichen Ebene,
eben durch die klaren Haltungen und Bewegungsabläufe, und gleichzeitig
auf der geistig- emotionalen Ebene. Dem Denken wird Struktur gegeben, was ein
Gefühl der Sicherheit vermittelt.
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Zur emotionalen Seite gesellt sich noch
die kognitiv-rationale Wirkung. Denn jede Körperübung ist auch eine
Übung des Geistes und somit Training fürs Gehirn.
Durch regelmäßiges Üben
werden die Bewegungsabläufe (wieder-)erkannt und werden "automatisiert";
dass bedeutet, verschiedene Gehirnzentren lernen miteinander zu arbeiten. Diese
neuen Verbindungen können dann vom Gehirn auch für andere "Dinge"
genutzt werden. Allgemein
darf gesagt werden, je besser die einzelnen Zentren miteinander verknüpft
sind, desto leichter fällt Denken und Lernen. |

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Die Haltungen des Yoga wirken auf jeden Fall, jedoch
geht es bei einem Kind schneller, beim anderen langsamer; Tempo und Quantität
sind kein Maßstab, vielmehr Gelassenheit und natürliches Wachsen.
Das Üben darf daher etwas Spielerisches sein.
Neugierde, Spaß und Freude dürfen daher in keiner Kinder- Yogaunterrichtsstunde
fehlen.
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